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Informationen zu den Suchfunktionen der movie-scene-datenbank
A. Allgemeine Hinweise zur Suchseite

Im Moment sind noch nicht alle Suchfunktionen aktiv. Nichtaktive sind grau hinterlegt. Für die funktionellen Suchbereiche gilt: Gebt einen Suchbegriff ein oder wählt eine Möglichkeit aus den betreffenden Menu aus. Dann klickt ihr auf den Knopf "suchen" rechts vom Suchfeld oder ihr könnt auch durch drücken der Returm-Taste auf der Tastatur die Suche aktivieren. Der Knopf "löschen" löscht einfach den Inhalt des Suchfeldes links davon.
Beachtet, dass bei gewissen Suchbegriffen (z.B. "und" oder ein einzelner Buchstabe) ein Unzahl von Filmen gefunden und auch angezeigt werden. Das ist zwar möglich, aber (ich denke) nicht sonderlich aussagekräftig. Werden mehr als 25 Film zum entsprechenden Suchbegriff gefunden, ist am Ende der Liste die Möglichkeit gegeben, weitere Blocks zu je 25 Filmen abzurufen.
Erwähnenswert ist auch, dass Anfangsartikel (z.B. "Die Vorleserin") in der Datenbank nach einem Komma am Schluss des Titels erscheinen (also "Vorleserin, Die"), aber ihr könnt danach suchen wir ihr wollt (z.B. als "Die Vorleserin", "Vorleserin", "Vorleserin, Die").

B. Synchron- und Originaltitel

Die bestimmten und unbestimmten Artikel werden in beiden Feldern am Schluss, nach einem Komma, angeführt.
Der Titel "Eine verhängnisvolle Affäre" sieht so aus: "Verhängnisvolle Affäre, Eine". Und "The Court Jester", so: "Court Jester, The".
Sollten mehrere Titel für einen Film existieren, ist z.B.der britische Verleihtitel manchmal anders als der amerikanische oder ein Videotitel lautet anders als die Kinoversion, so kann man auch nach diesen suchen (tja, sofern vorhanden).

Umlaute und Spezialzeichen kann man nach Belieben benutzen (sofern man die entsprechenden Zeichensätze zu Verfügung hat), denn é, è oder ê werden alle wie e sortiert. Genauso wird mit den anderen Zeichen, die auf der lateinischen Schrift basieren, verfahren.
Zahlen kann man ausschreiben oder in Ziffern ausdrücken, ganz wie man will, hat man aber Ziffern am Anfang, so werden diese vor dem "A" sortiert.
Abkürzungen werden als solche sortiert, zum Beispiel Dr. wird nach "d", dann "r" und "." und nicht nach "d", "o", "k" und so weiter sortiert. Ebenso geht es auch mit Mr., Mrs. usw.
Bei Titeln aus Ländern mit nichtlateinischer Schreibweise (z.B. Japan und viele andere asiatische Länder, aber auch Russland und gleichgelagerte Fälle) habe ich versucht, die zu jener Zeit gebräuchliche lateinische Umschreibung zu verwenden.


C. Schauspieler

Im Schnitt sind zwischen fünf und zehn Schauspieler festgehalten, bei Grossproduktionen können es auch mal einige mehr sein, insbesondere wenn viele bekannte Schauspieler an dem Film beteiligt sind. Jeder Name ist normal geschrieben, das heisst Vorname, dann Nachname. Manchmal haben diese Menschen während ihrer Karriere ihren Namen gewechselt oder verändert, und in gewissen Publikationen werden Namen auch nicht immer konsistent verwendet, so kann aus einem Steven ohne weiteres auch mal ein Steve werden, und dies ohne Druckfehler (oder?).
Im weiteren besteht die Möglichkeit, dass ein Name auch Initialen enthält (wie Stephen H. Burum). Ich habe versucht, konsistent zu sein, aber wo Unsicherheit bestand, ob John W. Miller gleich John Miller ist, habe ich die Schreibweisen nicht angeglichen. Dies gilt auch für andere Felder, die Namen enthalten.
Ein Problem stellten auch jene Leute, die ihren Vornamen auf verschiedene Weise schreiben. Zum Beispiel ist Jim gleich James, Ted gleich Edward und Tim gleich Timothy. Auch hier habe ich Einheitlichkeit angestrebt, was auch für die anderen Namensfelder gilt.


D. Regisseur

Wenn mehrere Personen an der Regie beteiligt sind, werden sie aufgeführt, nicht aber Regisseure von sogenannten 2nd Units, die meist mit den kleinen Szenen an bestimmten Drehorten (Locations) und geringerem Gewicht beschäftigt waren. Wenn eine Film wichtige Sequenzen (z.B. Unterwasseraufnahmen) eines "Spezialregisseurs" enthält, habe ich dies, wo möglich, berücksichtigt. Dies gilt auch für jenen Fall, wo ein Teil des Films von einem zweiten Regisseur inszeniert wurde, weil der erste gefeuert wurde oder das Zeug hingeschmissen hat, oder auch gestorben ist.
Wenn ein Regisseur ein bekanntes Pseudonym verwendet, so steht der Name, wenn bekannt, in Klammern dahinter. Das bekannteste Regisseuren-Pseudonym ist "Alan Smithee" und wird gerne eingesetzt, wenn der Regisseur mit den Eingriffen der Produzenten gar nicht mehr einverstanden ist. Nur eine verschwindend kleine Minderheit von Filmen entsprechen allein den Vorstellungen des Regisseurs und die renommierteren können schon mal einen "Director's Cut" nachreichen.


E. Produktion

Die Produktionseinheit ist normalerweise eine oder mehrere Personen und eine Produktionsfirma oder Studio. Produzenten sind mit Vornamen und Nachnamen vor den Firmen festgehalten und mit Kommas voneinander getrennt. Manchmal war nur die Produktionsfirma zu eruieren, und es ist oft der Fall. dass solche Firmen nur gerade für einen oder wenige Filme aufgezogen werden, also ist ihre Konsistenz nicht unbedingt nötig. Anders bei Grossfirmen und "Major Studios", die ich zum Teil abgekürzt habe, wie TCF für Twentieth Century Fox, UA für United Artists oder MGM für Metro-Goldwyn-Mayer.


F. Drehbuch (und Vorlage)

Das Drehbuch ist das Herz und die Seele eines Films, ob es nun auf einer Originalstory oder einer Vorlage basiert (dafür gibt es sogar zwei verschiedene Oscars). Ein Drehbuch zu entwickeln, kann eine delikate Angelegenheit sein und auch die Credits dafür sind z.B. in Hollywood genau vorgegeben, aber als Faustregel gilt: Je mehr Beteiligte, desto lausiger das Drehbuch. Sonst gäbe es aber zu den Drehbuchschreiberlingen kaum was zu schreiben. Höchstens vielleicht, dass diese Gilde jahrzehntelang zu den unterschätzten und unterbezahlten Zuträgern der Filmindustrie gehörte. Und vielleicht ist die Tatsache, dass Joe Eszterhas für sein Buch zu "Basic Instinct" die Rekordsumme von 3,5 Mio. US-Dollar einsackte, ein Fingerzeig, dass die Autoren etwas mehr Wertschätzung (sprich Geld) bekommen, aber für einen Mel Gibson, Jack Nicholson oder Arnold Schwarzenegger wäre das immer noch ein Trinkgeld. Nun, das Publikum geht wohl eher wegen Mels herbem Charme, Jacks Mimik und Arnies Quadrizeps ins Kino, als wegen der Schönschrift eines abgewrackten Drehbuchautors.
Vor dem Drehbuch kommt oft eine Originalvorlage, dessen Urheber hier niedergeschrieben ist. In Klammern folgt oft noch, ob es sich um einen Roman (novel), ein Theaterstück (play) oder auch eine Kurzgeschichte (short story) handelt. Der Name des betreffenden Stücks Literatur ist auch manchmal angegeben, insbesondere, wenn er anders als der Filmtitel lautet.


G. Kamera

Hier sind die Personen, die für die Bilder zuständig sind, eingetragen. Bei Kameraleuten ist das so, dass, im unglücklichen Falle, ein Dauerclinch mit dem Regisseur besteht, wenn es um die Ausgestaltung der Bilder, ihren Rahmen, die Ausleuchtung und die Tiefenwirkung geht. Ist die Zusammenarbeit fruchtbar, so bilden die beiden ein eingespieltes Team, das die Aspekte des Films und ihre eigenen Ideen in einer faszinierenden Synthese vereint.
Übrigens, wenn gewisse Sequenzen von einem Spezialkameramann aufgenommen wurden (z.B. Luftaufnahmen waghalsiger Flugmanöver zwischen Baron Manfred von Richthofen und Roy Brown im Ersten Weltkrieg), wurde dies, wenn bekannt, angegeben.


H. Schnitt

Vieles an der Wirkung eines Filmes hängt mit dem Schnitt zusammen, denn die Folge von Einstellungen kann einem Film zu gähnender Langeweile, aber auch hochdramatischer Spannung verhelfen. Oft genug arbeiten auch Regisseure mit bestimmten Cuttern zusammen, wie z.B. Martin Scorsese mit Thelma Shoonmaker.


I. Musik

Kaum ein Teil des Films ist so unauffällig und doch so dominant, wenn er mit Bedacht und Können eingesetzt wird. Oft haben denn auch Regisseure in dieser Sparte bevorzugte Mitarbeiter. Die passende Musik ist ein Führungsinstrument für die Gefühle der Zuschauer, die, richtig eingesetzt, das Filmerlebnis vertiefen und durch den Einbezug eines zweiten Sinnes erweitern. Der Einwand der Manipulation ist natürlich gerechtfertigt, so haben manche Regisseure (besonders Experimentalfimer) auf Musik weitgehend verzichtet, um dem Bild die Aufgabe der Zuschauerbeeinflussung ganz zu übertragen. Und abgesehen davon, was ist Film denn anderes als Manipulation im Sinne einer Vorgaukelung der Wirklichkeit, die zur Kunstform erhoben wurde?!
Oft wird Originalmusik für den Film geschrieben, aber wenn andere verwendet wird, habe ich versucht, auch deren Urheber einzubeziehen. In einem Film mit dauerndem Popsong-klangteppich habe ich aus verständlichen Gründen darauf verzichtet oder (auch wenn sonst viele beteiligt sind) "various" eingegeben. Wenn eine Person für den Soundtrack, bestehend aus verschiedenen Stücken (score), oft verschieder Autoren, verantwortlich ist, so ist dieser manchmal angegeben und mit (sc) bezeichnet. Selten habe ich auch den Menschen, der als "musical director" fungierte, aufgeführt und mit (md) bezeichnet. Es kann auch sein, dass Verantwortliche für einzelne Lieder (song) oder gar Liedtexte, genannt Lyrics (ly), aufgeführt sind.


J. Production Design

Dies ist eine Berufsbezeichnung, die mit dem deutschen "Bauten" oder "künstlerische "Leitung" nur teilweise wiedergegeben ist. So hat jedes Land beinahe ein eigenes Anforderungsprofil an jene, die für Kulissen, bestimmte Requisiten und in gewissem Masse für den Gesamteindruck eines Films verantwortlich sind. Der Production Designer hat einen grossen Anteil an der visuellen Ausgestaltung der Drehorte und seine Bedeutung ist im Laufe der Filmgeschichte stark gestiegen.


K. Rating

Wie beim Deutschaufsatz in der Schule damals, als zwei Lehrer dieselbe Arbeit benoteten, aber zu recht unterschiedlichen Bewertungen kamen, ist auch der Film, als subjektives Erlebnis, nur bedingt objektiv zu beurteilen. Selbst gestandene Kritiker, die filmhistorisch mit allen Wassern gewaschen, ihre "Cahiers du Cinéma" verinnerlicht haben, die technischen Termini im Schlaf beherrschen und Filme täglich im Dutzend reinziehen (geht das überhaupt?), um auf dem laufenden zu bleiben, kommen zu diametral unterschiedlichen Beurteilungen.
Es gibt eine Fülle von Faktoren, die dazu beitragen, einen Film gut oder schlecht zu machen, und es gibt bei einem solch komplexen Gebilde keine Möglichkeit, auch nur bei den objektiv zu wertenden Kriterien alles richtig zu machen. In der Kombination dieser Faktoren ist dies noch unmöglicher (wenn diese Steigerung gestattet wäre!), und der Lebenslauf und die Sehgewohnheiten des Zuschauers bestimmen ebenfalls, wie er einen Film aufnimmt.
Deshalb ist diese Rubrik, zusammen mit dem Rating, ein persönlicher Teil dieser Datenbank. Die Elemente auseinanderzusetzen, die zu einer Bewertung beitragen, führte hier zu weit. Ich meine, schon der Umstand, dass ein Film bei der zweiten Betrachtung je nach Gemütslage unterschiedlich abschneiden kann, zeigt die Schwierigkeit.
Allerdings war mir das Sternchensystem mancher Filmbücher und Fernsehsendungen doch zu grob, und auch die Schulnoten von 1 bis 6 waren nicht unbedingt optimal.
Hier ist es nun, das "perfekte" Ratingsystem von 1 bis 100. Es ist differenziert genug, um diesem wahnsinnig schlechten, zum Übelwerden dilettantischen, technisch auf tiefstem Niveau liegenden Film eine 3 zu geben und noch Platz für einen noch schlechteren zu lassen. Genauso kann man mit diesen Filmen verfahren, die jede Faser, die intellektuellen, wie die emotionalen, gleichermassen auf das äusserste zufriedenstellen und im Bereich ab 80 angesiedelt sind.

Als Raster dient folgende Einteilung:
0—29: lausig bis schlecht; weniger als 10% der Filme [entspricht * von *****]
30—44: unterdurchschnittlich; ca. 25% der Filme [entspricht ** von *****]
45—59: durchschnittlich bis gut; ca. 40% der Filme [entspricht *** von *****]
60—72: sehr gut, kann man jederzeit wiedersehen; ca. 25% der Filme [entspricht **** von *****]
73—100: ausgezeichnet bis grandios und perfekt; ca. 2% der Filme [entspricht ***** von *****]
Ich war, was klar ersichtlich ist, sehr konservativ in meinen Bewertungen und habe im oberen Bereich sehr viel Differenzierung zugelassen, denn schlechte Filme schau ich halt meist nicht. Echte Extreme sind dabei sehr selten, viele gute Filme sind zum Teil beim Rating eigentlich zu schlecht weggekommen, dennoch kann das System als Ansatz dienen. Ich würde mich sogar freuen, wenn manches Rating zu Kontroversen führte.


L. Stichwort

Mit dieser Funktion durchsucht man eine kurze Inhaltsbeschreibung inklusive Wertung. Sie enthält manchmal ein paar Informationen zum Film und den Beteiligten und hie und da werden auch Preise wie Oscar ("AA") oder goldene Palme erwähnt, aber dies keinesfalls vollständig; und ein wenig Trivia ist manchmal auch dabei. Da ich hier auch praktische Schlüsselwörter eingebaut habe, kann man mit der Suchfunktion auch inhaltliche Elemente abrufen. In vielen Filmkommentaren, in denen die Tatsache wichtig ist, dass ein Mann im Vietnamkrieg dabei war, ist zum Beispiel das Wort "Vietnamveteran" enthalten.


M. Genre

Hier wurden gängige Genres mit eher persönlichen Einteilungen zusammen verwendet, und Filme, die in mehrere Abteilungen passen, sind auch entsprechend bezeichnet. Dabei sind die Kategorien beim jeweiligen Film in fallender Reihenfolge weniger wichtig. In der entsprechenden Felddefinition lassen sich diese Kategoriebezeichnungen ändern und erweitern. Der Mix englischer und deutscher Begriffe hat seinen Ursprung in der Geschichte der Datenbank und sie seien hier kurz erklärt:

  • Action (ACT): Schlägereien, Explosionen, Verfolgungsjagden, Schiessereien und was sonst noch so dazu gehört.
  • Abenteuer (ADV): Man hat ein lohnendes Ziel und geht durch dick und dünn, um es zu erreichen, oft in freier Natur.
  • Agenten und Spione (AG): Geheimdienste und ihre "Angestellten" tun, was sie für ihr Land als gut und richtig erachten.
  • Antikriegsfilm (AW): Bezieht klar Stellung gegen Krieg, Militärapparate und Kadavergehorsam; wie könnte man auch anders?
  • Biografie (BIO): Da geht's um die Lebensgeschichte einer realen (meist geschichtlichen) Person.
  • Katastrophe (CAT): Da knallt's, brennt's, es stürzt ab, es versinkt, es erdbebt und viele Menschen bangen um ihr Leben.
  • Komödie (COM): Humor, Klamauk und Klamotte stehen im Zentrum der Bemühungen, den Zuschauer zu unterhalten.
  • Polizei (COP): Sei es der Schupo von der Ecke oder ein hochrangiger FBI-Beamter, alle kämpfen sie gegen die Kriminalität.
  • Krimi (CRI): Da tun Leute irgendwas Ungesetzliches, und mit Glück und Raffinement kommen sie davon, meist aber nicht.
  • Dokumentarfilm (DOC): "Wirklichkeit" wird dargestellt, oft aber mit emotionalisierenden Mitteln und Kommentaren.
  • Drama (DRA): Geschichten, die das Leben schrieb, mehrheitlich ernst, manchmal (eben) dramatisch.
  • Entertainment, oder auf deutsch Unterhaltung (ENT): Was so zur reinen Unterhaltung dient (ist ja nichts Schlechtes) und kaum in die anderen Kategorien passt.
  • Umwelt (ENV): Wie die Welt um uns herum aussieht, wie wir sie versauen, manchmal schützen und wie nötig wir sie haben.
  • Experimental (EXP): Wenn die hergebrachten Sehgewohnheiten nicht befriedigt werden, wenn der Film nicht nur eine Geschichte erzählen will. Passt also nicht oder nur teilweise in die anderen Schemata, und meist muss sich der Zuschauer geistiger Anstrengung unterwerfen, was ja bekanntlich nicht weh tut, oder?!
  • Märchen, alte und moderne (FAIR): Grimms und andere Märchen, aber auch jene von Drehbuchautoren, meist mit Moral und auch für die Kleinen.
  • Fantasy (FANT): Märchen und Adventure gemischt, oft in mythologisch und legendenhaft ausgestatteten Welten.
  • Spiele (GAM): Gezockt wird auf Teufel komm raus, Menschen im Banne der Pokerkarten und Roulettekugeln.
  • Heimatfilm (HEI): "Schwarzwaldmädel" tummeln sich auf luftigen Bergauen und sind so klar und rein wie die kühlen Quellen.
  • Historienfilm (HIS): Was im Geschichtsunterricht oft nackte Zahlen und Fakten war, hier bekommt es ein Gesicht.
  • Horror (HOR): Gänsehaut, lebende Leichen und Dämonen sind zu ertragen mit Bier, Chips und Erdnüsschen.
  • Humanismus (HUM): Werte, Moral und Altruismus und oft den Kampf mit deren Antagonisten führen die Helden in ihrem Gepäck.
  • Jugend (YOU): Der schwierige Weg zum Erwachsensein, Jahre des Umbruchs und der Selbstfindung, die Eltern sind oft keine Hilfe.
  • Justiz (JUS): Staatsanwalt und Verteidiger im Clinch, Schuld und Unschuld, Wahrheit und Lüge, es regiert der Richter, aber auch der Vollzug.
  • Mantel-und-Degen-Filme (MANT): Wenn Zorro den Bösewicht mit seinem "Z" ziert, per Degen und feschen Sprüchen obsiegt.
  • Medizin (MED): Die Götter in Weiss, oft im Zwiespalt zwischen hippokratischem Eid und persönlichen Wünschen.
  • Melodrama (MEL): Menschen in Nöten und Konflikten seelischer Art, oft in Liebesdingen, und nicht immer geht das gut aus. Taschentuch bereithalten.
  • Militär (MIL): Was in anderen Kriegsrubriken wenig Platz hat, wenn es mehr um das Verhältnis von Mann und Institution geht als um das Töten selbst.
  • Monumentalfilm (MON): Hier wird geklotzt, nicht gekleckert, zig Millionen, Tausende Komparsen und überlang, oft pseudohistorisch.
  • Musical (MUS): Viel Musik sowie Tanz und Ringelpietz, die Konversationen gehen zum Teil gesungen über die Leinwand.
  • Psychologie (PERS): Ein Mensch verändert sich, entwickelt sich, wächst an den Herausforderungen, meist aussergewöhnlicher Art.
  • Piratenfilme (PIR): Freibeuter donnern Breitseiten in Schiffsbäuche, werden von der Obrigkeit gejagt und bleiben frei wie der Wind.
  • Politik (POL): Die Welt der Politik, sei sie nun korrupt oder Schauplatz mondäner Verwicklungen, und das Wahlvolk schaut zu.
  • Romanze (ROM): Zwei Menschen finden sich, meist nach einigen Verwicklungen, und wenn sie nicht gestorben sind …
  • Sex, Erotik (SEX): Nach Atmen, Trinken, Essen das Viertwichtigste im Leben und trotzdem leider oft im Bereich des Schmuddligen.
  • Science Fiction (SF): Was bringt uns die Zukunft, und was wäre, wenn (auch heute!); neue Voraussetzungen ändern, wie Menschen leben.
  • Stummfilm (SIL): Eigentlich kein Genre, aber oft auch eine Form des Ausdrucks. Der Wechsel, Ende der 20er damals, war schwer.
  • Sport (SP): Bällen wird nachgejagt, es wird geboxt, dass die Braue aufplatzt, und was der Freizeitbeschäftigungen mit Wettbewerbscharakter sonst noch sind.
  • Sozialprobleme (SOC): Wie sind die Menschen im Grossverband (Arbeit, Freizeit), wie entstehen Klassen, wie leben sie (zusammen).
  • Thriller (THR): (Oft kriminelle) Spannung bis zum Nervenzerreissen, und es bleibt die Frage bis zum Schluss, ob es gut ausgeht.
  • Kriegsfilm (WAR): Der Krieg als Vater aller Dinge und auch mancher Filmproduktion; Helden und Feiglinge sterben und überleben.
  • Western (WEST): Der Westen Nordamerikas in letzten Jahrhundert, da waren die Männer noch Männer mit Colt und Klepper.
  • 1. Weltkrieg (WW1): Der erste Krieg, der in breitem Umfang dokumentarisch und als Fictionhintergrund für den Film weltweit diente.
  • 2. Weltkrieg (WW2): Die ganze Welt gegen einen Mann aus Braunau am Inn; ein "gerechter" Krieg passt so gut ins Cinemascopebild.
  • Zeichentrickfilm (ZT): Hunderte von Spezialverfahren hat die Filmindustrie seit 1896 entwickelt, das Unmögliche möglich zu machen. Inklusive anderer reiner Trickfilme.

N. Herkunftsland

Die Herkunftsländer sind in ihrer Abkürzung eingetragen. Deshalb habe ich hier eine Liste aller benutzten Abkürzungen aufgestellt und vielleicht werde ich bei entsprechender Nachfrage die ausgeschriebenen Herkünftsländer einbauen. Aber mit den politischen Umwälzungen der letzten Zeit kommen und gehen Nationen wie die Jahreszeiten. So grosse Filmnationen wie die Sowjetunion oder die CSSR existieren nicht mehr, und die daraus resultierenden Staatengebilde scheinen auch nicht immer für die Ewigkeit gedacht.
Auch unter renommierten Publikationen können bei dieser Rubrik Uneinigkeiten entstehen, so ist z.B. "Beau Brummell" im Halliwell-Filmguide (6th Edition) aus England (1954) und im rororo-Filmlexikon aus den USA (1955).
Hier noch eine Liste der von mir bisher benutzen Länderkürzel:

A = Österreich
Al = Algerien
Arg = Argentinien
Aus = Australien
B = Belgien
Br = Brasilien
Bg = Bulgarien
CDN = Canada
CH = Schweiz
RCH = Chile
VRC = China (Volksrepublik)
CI = Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire)
DDR = Deutsche Dem. Rep. (bis 1989)
DK = Dänemark
E= Spanien
F = Frankreich
Fin = Finnland
GB = Grossbritannien
GR = Griechenland
RGB = Guinea-Bissau (seit 1975)
Hk = Hongkong
H = Ungarn
Ind = Indien
Irl = Irland
Il = Israel
I = Italien
J = Japan
Jug = Jugoslawien
Mali = Mali
Mex = Mexiko
NL = Niederlande
Nor = Norwegen
NZ = Neuseeland
Pan = Panama
PL = Polen
Rus = Russland
RSA = Republik Südafrika
Sn = Senegal
S = Schweden
SU = Sowjetunion (bis 1991)
Tn = Tunesien
Tr = Türkei
US = Vereinigte Staaten von Amerika

O. Herstellungsjahr

Das ist normalerweise jenes Jahr, in dem der Film zu erstenmal öffentlich vorgeführt wurde, meist in seinem Produktionsland. Nicht selten differieren hier die Quellen um ein oder zwei Jahre, und bei Unsicherheiten habe ich, wenn immer möglich, die Jahresangabe im Filmvor- oder -abspann selbst angegeben. Das bedeutet aber wiederum nicht unbedingt das Jahr der Uraufführung.
Ein weiteres Problem war die Tatsache, dass manch ein Film mit grösseren Veränderungen, sei es zum Beispiel in Länge oder Schnitt, noch einmal herausgegeben wurde.
Ein typisches Beispiel sind "Lawrence von Arabien" oder "Blade Runner", der im Winter 92/93 in der von Ridley Scott verantworteten Fassung wieder in die Kinos kam.
Ich versuche hier im Prinzip das Jahr der allerersten Herausgabe zu berücksichtigen und wichtige Änderungen im Kommentar festzuhalten. Wenn ein Film über mehrere Jahre produziert wurde (z.B. "2001: A Space Odyssey" von 1965 bis 1968), so erwähne ich dies eventuell im Kommentar, aber wieder gebe ich hier nur das Erscheinungsjahr an. Aber wenn selbst hochrenommierte Filmpublikationen ihre Schwierigkeiten und Differenzen mit Jahreszahlen bekunden, so möge man mich auch nicht auf jede hier niedergeschriebene festnageln.


P. Herstellungsjahrzehnt

coming soon


Q. Laufzeit

Ein leidiges Thema. Verschiedene Versionen eines Films gehen unterschiedlich lang, so haben deutsche Verleiher, besonders in den 50ern, Zeugs zusammengeschnipselt, das bis zu 30% kürzer als das Original war. Auch heute sind ab und zu Filmausstrahlungen im Fernsehen, besonders bei den Privaten, verstümmelt. Ich spreche hier nicht vom normalen Umstand, dass ein Film, der im Kino mit 24 Bildern pro Sekunde (fps) gezeigt wird, im Fernsehen mit 25 fps läuft und deshalb um etwa 4% kürzer ist. Nein, oft handelt es sich um grauenhafte Sprünge, denen man den Schnitt als Blinder anmerkt.
Mir kommt da gerade "Deliverance", der unter anderem von SAT1 Ende Dezember 92 ausgestrahlt wurde, in den Sinn. Hier fehlt die Vergewaltigungsszene, die zugegebenermassen an die Nieren geht, aber wenn man bedenkt, welcher Schrott unter anderem sonst über die Bildschirme von den Privatsendern kommt, ist die hochgradige Heuchelei offensichtlich.
Auch auf Video werden Kinoproduktionen manchmal gekürzt vertrieben, vielleicht weil dem Videogucker weniger Sitzfleisch oder gar weniger intellektueller Zugang zugetraut wird, wer weiss.
Ach ja, natürlich sind auch viele alte Stummfilme aus der 16-fps-Ära in der Fernsehversion kürzer, daher das erheiternde Gezappel der beteiligten Soldaten bei einem Defilee vor Kaiser Wilhelm II. von Deutschland und in anderen Filmen jener Zeit.
Wenn möglich habe ich die Laufzeit angegeben, die der Film hatte, als er von mir gesehen wurde; die Abweichungen sollten nicht zu drastisch sein, aber auf die Minute lasse ich mich nicht festlegen.

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